Botanisches

Sonntag, 13. April 2008

Resistente Schlüsselblumen

17_26-3-8-076

Den Schnee haben sie überlebt ...

19_1-4-8-057

...und den Angriff des kleinen Mannes auch.

Sonntag, 24. Februar 2008

Vorfrühling

So richtig Winter war es heuer ja gar nicht, dafür geriet der Herbst recht grauslich. (Kein) Schnee von gestern:

Heute haben Ralph und ich Krokusse im Garten bestaunt



uns waren in der Au Bärlauch pflücken,

12_24-2-8-038

der dort der ganzen Gegend einen intensiven Knoblauchduft beschert.


Die Ernte kommt am Nachmittag aufs Butterbrot, abends in den Salat und morgen in die Palatschinken.

Samstag, 26. Mai 2007

Taubenkrieg

Permanente tagelange Trockenheit und Hitze, und gemeinerweise gibt mein Brunnen noch immer kein Wasser. Daher schleppe ich Gießkanne um Gießkanne aus der Küche (die Ortswasserleitung sprudelt ja) zu den Gartenpflanzen, beziehungsweise mache Wasserentnahmen in meinen beiden kleinen Biotopen, ängstlich bedacht keinen Wasserschneck mitherauszuschöpfen und in die Petunien umzusiedeln. Wenn der Grundwasserpegel nicht bald steigt werde ich die beiden Rohrsysteme wohl verbinden lassen müssen.
Dabei regnete es rundherum: gestern sah ich Gewittertürme über dem Inn- und Mühlviertel und im Süden am Alpenrand. Hier mittendrinn zog es nur ein wenig zu, war schwül und kaum glaubte man dass wir auch ein wenig Naß abbekämen verzog sich das Ganze wieder.
Und es gibt neue Feinde: eine gottverdammte Taubensippschaft sitzt permanent auf dem Hausdach, schaut sehnsüchtig auf die Wasserflächen der Gartenteiche, macht frühmorgens bereits Lärm am Dach über meinem Bett in der Mansarde und gackt hinunter in meine Kräutertöpfe. Gestern habe ich dem Vogelpack den Krieg erklärt und ein paar Warnschüsse mit einer kleinen Luftdruckpistole hinaufgefeuert, jedes Mal, wenn sie wieder gekommen sind. Einmal sind ein paar kleine Federn geflogen, möglicherweise aber durch den Schnellstart beim Flug bedingt, wohl kaum durch einen Treffer. So genau habe ich ja nicht gezielt. Konnte ich auch gar nicht: Wehrdienstverweigerer wie ich sind ja bekannterweise keine Profis beim Schießen.
Die Gefahr scheint sich aber beim Gegner herumgesprochen zu haben. Heute habe ich die fetten Vögel noch nicht gesehen.

Sonntag, 13. Mai 2007

Onlineblümchen

Fühlt sich an wie der erste wirkliche Sommertag heuer. Es ist um eine Nuance zu warm und das Thermometer nähert sich der 30 Grad-Marke. Auf alle Fälle ist es zu warm um muttertägliche Blümchen zuzustellen.
Gewöhnlich bekommt Muttern an diesen Tage - sie steht halt doch darauf - einen bunten Fliederbuschen. Mein Garten beherbergt praktischerweise vier verschiedenblühende Arten, das sieht nett aus und kostet obendrein nix. Nur heuer ist da Fehlanzeige, weil der Flieder schon längst verblüht ist und nur noch braune vertrocknete Blütenstände aufweist.
Rettung in der Not war der Umstand, dass sich die Dame kürzlich ihr erstes Notebook und einen Webzugang angeschafft hat und mit unendlich großer Begeisterung Mails empfängt und verschickt.
Also hat sich heuer ein Photo mit Pfingstrosen und ein paar Grüßen elektronisch audf den Weg gemacht. In diesem Jahr wird ihr das sogar noch gefallen.

Sonntag, 29. April 2007

Verdurstende Oase

In den letzten (auch den heißesten) Sommern - war mein Garten immer eine der letzten grünen Oasen der ganzen Gegend. Keine große Leistung, habe ich mit meinem betagten Häuschen doch auch einen der heute nicht mehr so ganz selbstverständlich verfügbaren Hausbrunnen erstanden. Aus ungefähr 11 Metern Tiefe besorgte die auch nicht mehr ganz junge Pumpe jede Menge Grundwasser, das ich dann im Garten verteilen konnte. Überall war es feucht und tropfte von den Sträuchern und meine Gartendusche war mein Swimmingpoolersatz. Es war ein einziges nasses Vergnügen!
Nach 16 Jahren des sprudelnden Quellens gibt der Brunnen jetzt nichts mehr her. Der Grundwasserspiegel ist nach diesem "Winter" erstmals unter die Ansaugeinrichtung gefallen. Gleichzeitig ist die gute uralte Wasserpumpe im Eimer, weil sie das Luftansaugen nicht überlebt hat, zumindest haben meine selbsternannten Technikexperten, die ich zu Hilfe rief, mir das so erklärt.

MERDE!

Jetzt ist guter Rat - und alles was danach folgen mag - wahrscheinlich teuer. Mit der kommunalen Wasserleitung bewässern geht ins Geld, Brunnen nachschlagen ebenso. Eine neue Pumpe kostet ein kleines Vermögen, die Alternative eines Hauswasserwerkes aus dem nächsten Baumarkt wird nie und nimmer für den gewohnten Wasserdruck sorgen.

Die gefiederten Freunde der ganzen Gegend entdecken jetzt meine beiden kleinen Biotope als einige der letzten Trink- und Bademöglichkeiten der näheren Umgebung. Einerseits ist das erfreulich: Finken, Meisen, Elstern kommen auf Besuch. Andererseits gibt es wie bei den Menschen gute und böse Kreaturen. Zu letzteren zählen die Amseln, die wieder einmal meine Schnecken und Bergmolche als leicht verfügbares Ersatzfutter entdecken, jetzt, wo sich die Würmer tiefer ins Erdreich zurückgezogen haben. Und die Tauben, die rundherum überall hingacken. Momentan bewerfe ich sie noch mit allerlei Gegenständen, bald werde ich aber die schwereren Waffen auspacken müssen.

Es herrscht Krieg rund um das letzte Wasserloch!

Sonntag, 18. März 2007

Frühlingsgedanken

Wieder einmal: ich hasse Sonntage. Ich will meine Radwege für mich alleine haben, das geht aber nicht, wenn sonntags alle ihre Kinder und Köter durch die Landschaft jagen müssen. Ich muß Einladungen von fast allen Seiten für Sonntagnachmittag mit irgendwelchen fadenscheinigen ablehnen, weil ich meine üble Laune dabei weder mir noch den anderen antun will.
Schlafen hilft da oft, der Winter ist ideal für Sonntagsmuffel. Aber was soll ich machen an so schönen sonnigen Frühlingstagen wie heute?
Der angekündigte Wettersturz ließ wieder einmal auf sich warten, daher machte ich eine längere Tour mit dem Fahrrad durch die Auwälder der Traun. Dort neben dem Fluß war es dann doch so schön, dass ich fast vergessen habe, welcher Tag heute ist. Tausende Leberblümchen, Hänsel&Gretl, Buschwindröschen in gelb und weiß, Taubnesseln, der Geruch des Bärlauchteppichs, der noch immer dicht und rasenartig den Waldboden bedeckt: das sind die schönsten Augenblicke des Jahres draußen in der Natur! Die Sonne schien ungetrübt vom Himmel und durch das noch fehlende Blätterdach und Tschapperl saß im verdorrten trockenen Altgras des letzten Sommers und dachte darüber nach, wie oft er das noch erleben wird dürfen: 20 mal, vielleicht sogar 30 mal noch wird es einen Frühling für mich geben, 50 mal sicher nicht mehr!
Also sind schlimmstenfalls noch 50 x 52 Sonntage zu überstehen. Gar nicht mehr so viele!

Sonntag, 11. März 2007

Frühlingsgrünzeug

10_11-3-7-145

Was hier wächst ist Bärlauch im Auwald. Ein nicht enden wollender grüner Teppich breitet sich jetzt am Boden aus, der die ganze Gegend mit einem intensiven, knoblauchartigen Duft erfüllt.
Ein Sackerl habe ich gepflückt, das dann dem langweiligen (aus Spanien stammenden) Paradeisern im Salat doch noch ausreichend Geschmack verlieh.

Sonntag, 21. Januar 2007

Frühlingshauch



p10600642

Gestern im Garten aufgenommen: einige kleine Krokusse. Und auch die Leberblümchen ließen sich vom den abnormen Temperaturen täuschen.

Letztes Jahr lag an dieser Stelle bis Mitte März eine dicke Schneedecke, die Krokusse blühten erst Anfang April. Aber morgen soll das Frühlingsintermezzo wieder beendet sein!

Samstag, 30. September 2006

Verkannt

sd

Zunächst habe ich diesen Schmetterling für ein von der Natur nicht besonders begünstigtes oder mißratenes Tagpfauenauge gehalten. Es war aber doch ein Admiralfalter, der meine Astern aufsuchte.
War mir bisher nur vom Hörensagen bekannt. Man lernt eben nie aus.

Sonntag, 10. September 2006

Treue Besucherin

Vor den Vorhang: "meine" Katze.

46_9-9-6-0271

Ich habe ein sehr praktisches Haustier. Wir kennen uns mittlerweile seit 13 Jahren. Sie verbringt regelmäßig ganze Nachmittage bei mir im Garten, im Sommer kommt sie täglich, taucht auch unvermittelt im Haus auf. Wem sie gehört, das weiß ich nicht einmal ganz genau. Wahrscheinlich einer alten Frau, die einige Häuser weiter wohnt.
Ich habe sie "Murl" getauft, eine hierorts beliebte schlampige Aussprache von "Murli". Wahrscheinlich ist ihr Name aber Minki, ein Nachbarkind hat mir das einmal erzählt, aber da war die Taufe schon längst geschehen.
Gelegentlich bekommt sie ein wenig Wurst oder Schinken, ansonsten frißt sie zu hause. ich brauche sie nicht zu entwurmen, nicht waschen, brauche kein Katzenklo oder Katzenshampoo. Keine Tierarztrechnungen, wenn ich ein paar Tage nicht da bin: kein Problem.

Kurzum: das ideale Haustier.
logo

tschapperl

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Das täuscht etwas....
Das täuscht etwas. Grundriß ist auch nur...
tschapperl - 30. Jun, 21:39
In meinem Alter strengt...
In meinem Alter strengt auch A) ganz schön an....
tschapperl - 30. Jun, 21:38
Da muss ich jetzt fast...
Da muss ich jetzt fast etwas verraten: im Oktober kommt...
tschapperl - 30. Jun, 21:36
es sieht wirklich riesig...
es sieht wirklich riesig aus!
Iggy - 23. Jun, 06:37
Dann bist du ja auf dem...
Dann bist du ja auf dem richtigen Weg, man sagt ja:...
nömix - 22. Jun, 14:31

Kalendarium

Juli 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 
 

Extraordinäres

tschapperl@gmx.net

Mein Lesestoff



Colum McCann, Colum MacCann, Dirk van Gunsteren
Zoli


Michel Houellebecq, Uli Wittmann
Die Möglichkeit einer Insel.



John Irving, Dirk van Gunsteren, Nikolaus Stingl
Bis ich dich finde.

Musikliste

WETTERBERICHT

Suche

 

Status

Online seit 930 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 30. Jun, 21:41

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma

sorua enabled
Creative Commons License

xml version of this page
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic

twoday.net AGB

www.flickr.com

BIG BROTHER

Visitor locations

Alltag
Baustelle
Bloggerschicksal
Botanisches
Brutpflege
Lyrische Ader
Momentane Befindlichkeit
Ortswechsel
Verdammt lang her
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
Counter