Brutpflege

Sonntag, 10. Februar 2008

Momentaufnahmen

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Top of Ralph


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So sieht es daruter aus


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Man wartet auf Futter ...


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... und nicht einmal vergeblich.

Samstag, 24. November 2007

Babypause

Manchmal macht auch das Baby Pause - will sagen, es schläft. Wie jetzt gerade. Ich kämpfe dafür mit Notebook und externer Festplatte um die ganzen Photos und Videos vom kleinen anderweitig zu speichen, da mein Tischgerät immer bis zum letzten Gigabyte angefüllt wird und immer öfters "TILT" macht.
2 Quadratmeter Küchentisch, darauf stapelweise DVD´s, eine babylonische Kabelverwirrung, Popscherlsalben, Colaglas, Wickelauflage und alles, was die Firma Pampers so an Produkten anbietet. Daneben ein seit Wochen halbgelesenes Buch ("Späte Familie" von Frau Shalev - vielleicht ein Ausweg, den sie da anzeigt, aber ich habe es noch nicht ausgelesen und kenne das vielleicht schlimme Ende noch nicht). Kein Zentimeter Platz mehr.

Es schaut aus dass einer Sau grausen möchte.

Dienstag, 4. September 2007

Rasch Einheizen

Heuer kommt sie bald, die Kälte. Jeden Tag sinkt die Raumtemperatur, heute unterschreiten wir die 20-Grad-Marke im Wohnzimmer. Ich wäre ja nicht so ein Weichei, dass ich die nächsten Tage nicht mit dem Pullover durchhalten könnte, aber Ralph ist ein Sommerkind und wird Eiszapfen im Kinderzimmer nicht goutieren. Und ein unzufriedener Säugling gibt dir Gas und treibt dich vor sich her.
Da verbrennen wir lieber ein paar Kubikmeter Erdgas mehr, die Atmosphäre wird´s aushalten.

Mittwoch, 29. August 2007

Schnellzugtempo

Mit dem heutigen ersten kühleren Regentag ist der Sommer wohl vorbei. Schön war er, nicht nur wettermäßig. Auch wenn jetzt ein paar Altweibersommertage irgendwann noch auftauchen und das Alpenvorland immer wieder im Herbst für warme föhnige Tage gut ist: das war es!

Und die am schnellsten vergangene Zeit meines bisherigen Daseins war es auch: die Beschleunigung aller Tagesabschnitte ist bemerkenswert, seit der kleine Ralph auf der Welt ist.
Der Schlaf wird kürzer, traumreicher und bleierner. Der Morgen vergeht, die Eisenbahnfahrt in die Arbeit verkürzt sich auf rätselhafte Weise, die berufliche Tätigkeit vergeht im Fluge, die Gedanken sind zum Teil nach Hause zurückgeeilt. Dann Beschäftigung mit dem Kindchen, wenn es munter ist oder Betrachtung Desselbigen wenn es gerade schläft, dazwischen schnell etwas essen, wenig fernsehen, schnell ein paar Seiten in einem Buch gelesen, wieder ein Fläschchen, ein halbes Stündlein im Internet gesurft und schon längst ist es finster geworden und dann rasch ins Bett.

Reinhard Mey hat recht: "Keine ruhige Minute ist mehr für mich drin".

Montag, 13. August 2007

Bratlpappat

Der kleine Ralph nimmt zu. Nach etwas untergewichtigem Start blinzelt er jetzt schon aus einem ganz schön fülligem Gesichtchen in die Welt. Im hiesigen Dialekt fällt er bald in die "Bratlpappat"-Kategorie.
Sie bezeichnet ein dickes fettverschmiertes Gesicht (= Papp´n) infolge häufigem Schweinebratenkonsums.

Freitag, 27. Juli 2007

sommergefühl

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Dienstag, 17. Juli 2007

Hierarchischer Abstieg

Die freundlichen Warner hatten recht: Nachwuchs verändert das Leben total. Irgendwie habe ich mir doch gedacht, dass die Leute diesbezüglich übertreiben. Nach wenigen Tagen läßt steht fest: sie taten es nicht. Bisher kommen ich noch ohne das Wort "leider" aus. Es macht noch zuviel Spaß.
Obwohl es schon anstrengt, auch wenn man sich ständig zu zweit um die Brut kümmern kann. Noch dazu in dieser Hitze, die uns derzeit in abgedunkelten Innenräumen gefangenhält. An einen Ausflug mit dem neuen Kinderwagen ist bei 35 Grad nicht zu denken.
Fläschchen hier, Windel da, Notwendiges einkaufen, Behördengänge erledigen, Kind waschen und oft einfach nur still betrachten, das alles ist in der Summe sehr zeitaufwändig.
Schließlich schlüpft man in die postpartale Männerrolle, nämlich an die dritte Stelle in der Familienhierarchie: zuerst kommt Ralph, dann lange nichts, schließlich die Frau Mama und dann irgendwann einmal meine Wenigkeit. Gut, dass wir keinen Hund haben, dann wäre ich sicher schon auf Platz 4 gelandet.

Mittwoch, 11. Juli 2007

Entschleunigung

Ich erlebe merkwürdige und überraschend ruhige Momente, wenn ich im Krankenhaus im Lehnstuhl zurückgelehnt sitze, den (allerdings gerade nicht schreienden) Ralph auf mich lege und vor mich hindöse.
Ein nie gekannter Zustand der Ruhe und Zufriedenheit kehrt dann ein, fast wie wenn man alleine auf einem windstillen Berggipfel sitzt. Es verschwindet das Zeitgefühl, man nimmt intensiv die eigene Atmung und die des Kleinen war, seinen Geruch und die kleinen Bewegungen im Schlaf. Harmonie pur. Daneben schläft im Spitalsbett die auch noch müde Frau Mama und schaut nach hektischen Wochen recht gelöst drein.

Ein Idyll.

Am Wochenende wird sich das aber schnell ändern, wenn die beiden aus dem Klinikum nach Hause kommen. Dann kommt Freude auf und Leben in die Bude. Und ich werde geschimpft bekommen, weil ich die Hälfte der aufgetragenen Erledigungen nicht schaffen konnte oder wohl eher gar nicht betreiben wollte. Und an allen anderen möglichen Unbill werde ich dann auch schuld sein. Stillende Frauen seien nicht still, sagt man.
"Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr", sagt man auch. Wird schon stimmen.

Freitag, 6. Juli 2007

And LIFT OFF

Tschapperl proudly presents:

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Ralph

* 6.7. 2007, 8:56h

2760g, 47 lang

Erschöpft, aber wohlauf

Donnerstag, 5. Juli 2007

Countdown

Noch ungefähr 10 Stunden und der Infant ist da.

Die Kindesbewegungen wurden heute ein wenig anders wahrgenommen und berichtet - fast meint man er spürt, dass er bald herausgerissen wird aus der warmen Behausung - in eine zumindest am Anfang unwirtlichere Umgebung. Aber nach dem Zufriedenheitsgrad wird er nicht mehr gefragt werden: einfach Pech gehabt und rein ins Leben. Und das dauert dann für ihn halt so ungefähr bis zur nächsten Jahrhundertwende - wenn die Wissenschaft noch ein paar Fortschritte macht auch länger.

Es ist wirklich eine große Freude. Die letzten Zweifel schwinden, das Ganze macht einfach Sinn!
Hätte mir schon viel, viel früher einfallen können.
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