Botanisches

Dienstag, 7. Februar 2012

Da schau her!


Der erste Krokus, bevor ihn der Schnee zudeckte.

Samstag, 19. Juni 2010

Auf der Wiesn

Und er ist doch gewachsen, der Rasen.

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Ralphi und meine Wenigkeit haben ihn bereits einmal gemäht.

Damit traut sich der Chef dieses Blogs nach 1644 Tagen auch erstmals in ein Bild.

Sonntag, 17. Januar 2010

Der Hausbaum

Nachdem wir auf einem Grundstück ohne jegliche botanische Besiedelung gebaut haben, mussten wir unlängst ein paar Pflänzchen vergraben.

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Die Zerreiche (botanisch Zerr-Eiche; Quercus cerris L.) ist eine Laubbaum-Art aus der Gattung der Eichen (Quercus) in der Familie der Buchengewächse (Fagaceae) (Quelle: Wikipedia)

Mittwoch, 25. November 2009

Pflanzerei

Eine große Eiche, 6 Blutbuchen in Säulenform und 50 Meter Blutbuchenhecke gepflanzt.
Der Winter kann kommen.

Sonntag, 13. April 2008

Resistente Schlüsselblumen

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Den Schnee haben sie überlebt ...

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...und den Angriff des kleinen Mannes auch.

Sonntag, 24. Februar 2008

Vorfrühling

So richtig Winter war es heuer ja gar nicht, dafür geriet der Herbst recht grauslich. (Kein) Schnee von gestern:

Heute haben Ralph und ich Krokusse im Garten bestaunt



uns waren in der Au Bärlauch pflücken,

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der dort der ganzen Gegend einen intensiven Knoblauchduft beschert.


Die Ernte kommt am Nachmittag aufs Butterbrot, abends in den Salat und morgen in die Palatschinken.

Samstag, 26. Mai 2007

Taubenkrieg

Permanente tagelange Trockenheit und Hitze, und gemeinerweise gibt mein Brunnen noch immer kein Wasser. Daher schleppe ich Gießkanne um Gießkanne aus der Küche (die Ortswasserleitung sprudelt ja) zu den Gartenpflanzen, beziehungsweise mache Wasserentnahmen in meinen beiden kleinen Biotopen, ängstlich bedacht keinen Wasserschneck mitherauszuschöpfen und in die Petunien umzusiedeln. Wenn der Grundwasserpegel nicht bald steigt werde ich die beiden Rohrsysteme wohl verbinden lassen müssen.
Dabei regnete es rundherum: gestern sah ich Gewittertürme über dem Inn- und Mühlviertel und im Süden am Alpenrand. Hier mittendrinn zog es nur ein wenig zu, war schwül und kaum glaubte man dass wir auch ein wenig Naß abbekämen verzog sich das Ganze wieder.
Und es gibt neue Feinde: eine gottverdammte Taubensippschaft sitzt permanent auf dem Hausdach, schaut sehnsüchtig auf die Wasserflächen der Gartenteiche, macht frühmorgens bereits Lärm am Dach über meinem Bett in der Mansarde und gackt hinunter in meine Kräutertöpfe. Gestern habe ich dem Vogelpack den Krieg erklärt und ein paar Warnschüsse mit einer kleinen Luftdruckpistole hinaufgefeuert, jedes Mal, wenn sie wieder gekommen sind. Einmal sind ein paar kleine Federn geflogen, möglicherweise aber durch den Schnellstart beim Flug bedingt, wohl kaum durch einen Treffer. So genau habe ich ja nicht gezielt. Konnte ich auch gar nicht: Wehrdienstverweigerer wie ich sind ja bekannterweise keine Profis beim Schießen.
Die Gefahr scheint sich aber beim Gegner herumgesprochen zu haben. Heute habe ich die fetten Vögel noch nicht gesehen.

Sonntag, 13. Mai 2007

Onlineblümchen

Fühlt sich an wie der erste wirkliche Sommertag heuer. Es ist um eine Nuance zu warm und das Thermometer nähert sich der 30 Grad-Marke. Auf alle Fälle ist es zu warm um muttertägliche Blümchen zuzustellen.
Gewöhnlich bekommt Muttern an diesen Tage - sie steht halt doch darauf - einen bunten Fliederbuschen. Mein Garten beherbergt praktischerweise vier verschiedenblühende Arten, das sieht nett aus und kostet obendrein nix. Nur heuer ist da Fehlanzeige, weil der Flieder schon längst verblüht ist und nur noch braune vertrocknete Blütenstände aufweist.
Rettung in der Not war der Umstand, dass sich die Dame kürzlich ihr erstes Notebook und einen Webzugang angeschafft hat und mit unendlich großer Begeisterung Mails empfängt und verschickt.
Also hat sich heuer ein Photo mit Pfingstrosen und ein paar Grüßen elektronisch audf den Weg gemacht. In diesem Jahr wird ihr das sogar noch gefallen.

Sonntag, 29. April 2007

Verdurstende Oase

In den letzten (auch den heißesten) Sommern - war mein Garten immer eine der letzten grünen Oasen der ganzen Gegend. Keine große Leistung, habe ich mit meinem betagten Häuschen doch auch einen der heute nicht mehr so ganz selbstverständlich verfügbaren Hausbrunnen erstanden. Aus ungefähr 11 Metern Tiefe besorgte die auch nicht mehr ganz junge Pumpe jede Menge Grundwasser, das ich dann im Garten verteilen konnte. Überall war es feucht und tropfte von den Sträuchern und meine Gartendusche war mein Swimmingpoolersatz. Es war ein einziges nasses Vergnügen!
Nach 16 Jahren des sprudelnden Quellens gibt der Brunnen jetzt nichts mehr her. Der Grundwasserspiegel ist nach diesem "Winter" erstmals unter die Ansaugeinrichtung gefallen. Gleichzeitig ist die gute uralte Wasserpumpe im Eimer, weil sie das Luftansaugen nicht überlebt hat, zumindest haben meine selbsternannten Technikexperten, die ich zu Hilfe rief, mir das so erklärt.

MERDE!

Jetzt ist guter Rat - und alles was danach folgen mag - wahrscheinlich teuer. Mit der kommunalen Wasserleitung bewässern geht ins Geld, Brunnen nachschlagen ebenso. Eine neue Pumpe kostet ein kleines Vermögen, die Alternative eines Hauswasserwerkes aus dem nächsten Baumarkt wird nie und nimmer für den gewohnten Wasserdruck sorgen.

Die gefiederten Freunde der ganzen Gegend entdecken jetzt meine beiden kleinen Biotope als einige der letzten Trink- und Bademöglichkeiten der näheren Umgebung. Einerseits ist das erfreulich: Finken, Meisen, Elstern kommen auf Besuch. Andererseits gibt es wie bei den Menschen gute und böse Kreaturen. Zu letzteren zählen die Amseln, die wieder einmal meine Schnecken und Bergmolche als leicht verfügbares Ersatzfutter entdecken, jetzt, wo sich die Würmer tiefer ins Erdreich zurückgezogen haben. Und die Tauben, die rundherum überall hingacken. Momentan bewerfe ich sie noch mit allerlei Gegenständen, bald werde ich aber die schwereren Waffen auspacken müssen.

Es herrscht Krieg rund um das letzte Wasserloch!

Sonntag, 18. März 2007

Frühlingsgedanken

Wieder einmal: ich hasse Sonntage. Ich will meine Radwege für mich alleine haben, das geht aber nicht, wenn sonntags alle ihre Kinder und Köter durch die Landschaft jagen müssen. Ich muß Einladungen von fast allen Seiten für Sonntagnachmittag mit irgendwelchen fadenscheinigen ablehnen, weil ich meine üble Laune dabei weder mir noch den anderen antun will.
Schlafen hilft da oft, der Winter ist ideal für Sonntagsmuffel. Aber was soll ich machen an so schönen sonnigen Frühlingstagen wie heute?
Der angekündigte Wettersturz ließ wieder einmal auf sich warten, daher machte ich eine längere Tour mit dem Fahrrad durch die Auwälder der Traun. Dort neben dem Fluß war es dann doch so schön, dass ich fast vergessen habe, welcher Tag heute ist. Tausende Leberblümchen, Hänsel&Gretl, Buschwindröschen in gelb und weiß, Taubnesseln, der Geruch des Bärlauchteppichs, der noch immer dicht und rasenartig den Waldboden bedeckt: das sind die schönsten Augenblicke des Jahres draußen in der Natur! Die Sonne schien ungetrübt vom Himmel und durch das noch fehlende Blätterdach und Tschapperl saß im verdorrten trockenen Altgras des letzten Sommers und dachte darüber nach, wie oft er das noch erleben wird dürfen: 20 mal, vielleicht sogar 30 mal noch wird es einen Frühling für mich geben, 50 mal sicher nicht mehr!
Also sind schlimmstenfalls noch 50 x 52 Sonntage zu überstehen. Gar nicht mehr so viele!
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