Alltag

Freitag, 23. Dezember 2011

Schon wieder ...

... Weihnachten.

Irgendwie kommt das jetzt immer schneller daher!

Donnerstag, 19. März 2009

Schlafzimmerblick

16_7-3-9-008

So sieht er derzeit noch aus, der Blick aus den Schlafzimmer Richtung Westen. Leider wird mir die Aussicht bald verstellt werden, da das Nachbargrundstück im Sommer bebaut wird.
Heute haben sie den Bauplatz bereits ausgesteckt. Vielleicht sollte ich die Pflöcke nächtens ein wenig verrücken?

Sonntag, 11. Mai 2008

Grabung

Baggerei-April_25-021

Sonntag, 17. Juni 2007

Mirko nix deitsch

An der einen Seite grenzt mein Grundstück an eine Reihe Schrebergärten, die dahinterstehenden Genossenschaftsbauten zugeteilt sind. Es sind vorwiegend alte Menschen, die dort ein wenig in der Sonne sitzen, ein paar Blumen züchten und Neuigkeiten austauschen. Die Gegend ist sozialdemokratisches Kernland, hier wird SPÖ gewählt. Vor einigen Jahren vielleicht auch protesthalber einmal das vielfarbige blaue, manchmal braune und dann auch wieder orange Gesindel, das dann einige Zeit mitregieren durfte. Jedenfalls wurden hier bisher keine Wohnungen an Asylanten, Imigranten oder auch nur Menschen mit irgendeinem bemerkbaren Migrationshintergrund vergeben - man könnte ja Wähler verlieren. Dann schon lieber ein paar Ghettos am Stadtrand entstehen lassen.
Die auffälligsten fremdländischen Gestalten waren in der Vergangenheit interessanter nur ein paar Thaifrauen, die sich die schmerbäuchigen, dicken, Goldkettchenträger mit ihrer Bierfahne im fernen Land organisiert hatten, da sie am hiesigen Heiratsmarkt mit ihrem fehlenden Charme, ihrer beschränkten Anmut und nur schwer erkennbaren Liebenswürdigkeit natürlich nur mit wenig Erfolg teilnahmen.
Genug davon: es ist nicht der feinste Bezirk, nicht die erste Adresse in dieser Stadt, wo ich wohne. Die Stadt hat einen Ausländeranteil von fast einem Fünftel der Bewohnerzahl, da läßt es sich nicht ganz vermeiden, auch die reinrassigen Gebiete etwas aufzumischen.
Kurz: der erste Jugo ist da. "Jugo" ist hierzulande noch immer die Sammelbezeichnung für alle, die als Gastarbeiter oder Flüchtlinge aus dem alten Jugoslawien zugezogen sind - man unterscheidet kaum, welcher Nationalität einer zugehört. Alle von "da unten" - kaum einer hat jemals hier begriffen, warum sie sich dort jahrelang die Köpfe blutig geschlagen haben. Bestenfalls werden noch Albaner und Slowenen ein wenig gesondert gesehen, aber der Rest: alles wie gehabt, eben "Jugo".
Interessant ist allerdings, dass der Neue von den Alteingesessenen durchaus freundlich aufgenommen wird. Hätte ich denen gar nicht zugetraut, Toleranz und Neugier. Ein paar alte Weiber, die hinter meiner Thujenhecke tagein tagaus nur über Bekannte, weniger Bekannte und die vermeintlich triste Gegenwart herziehen, gebärden sich von mir völlig unerwartet als freundlich aufgeschlossen ob der neuen Mitbewohner - ein älteres Ehepaar aus Serbien. Sie erzählen sich alte Geschichten, tauschen Rezepte mit Ihnen und vergessen fast, dass ihre eigenliche Lebensaufgabe ja darin besteht, andere "auszurichten". Und sie bestaunen täglich den neu Angelegten Gemüsegarten mit Wohlgefallen.
Das habe ich denen wirklich nicht zugetraut. Gut, es sind angegepasste, etwas radebrechend deutschsprechende Zuzöglinge, keine finster dreinblickenden dunklen Gstalten oder unter bunten Kopftüchern verborgene Menschen - aber immerhin.
Sogar sprachlich haben sich die Nachbarinnen den Neuen schon angepasst. "Was-du-kochen-heute?" wird die Frau gefragt, obwohl sie durchaus die Erkundigung danach in gebräuchlichem Deutsch verstünde. Sogar "Woskochstnheit?" - die halb hinuntergeschluckte Dialektform - würde sie auch beantworten können. Wird nicht versucht.
Nein, man bleibt beim "Polierdeutsch": "Mirko, da nimmst Schaufel und machst Loch zu".
Es ist wirklich kein Wunder, dass die Zugezogenen in dieser Republik auch nach Jahrzehnten kein besseres Deutsch sprechen gelernt haben - WIR haben das gründlich verhindert.

Samstag, 16. Juni 2007

Waldheimat II

Jetzt hat der auch noch seinen eigenen Nachruf verfasst und für posthume Verbreitung gesorgt.

Man glaubt es nicht.

Das Tschapperl ist erschüttert.

Mittwoch, 7. März 2007

Natürlicher Zeitplan

Der ist heuer gehörig durcheinander.

Voriges Jahr in der ersten Märzwoche ist erst der große Schnee gekommen, fast ein halber Meter.
Heuer blühen jetzt bereits die Forsythien, die Krokusse verabschieden sich bereits wieder und fallen um, alles treibt aus.

18 Grad noch am Abend - der Föhn macht´s möglich.

Mir ist es recht so. Nur die eine Woche Urlaub, die ich mir gewöhnlich für die Zeit der Baumblüte in die erste Maiwoche lege, die muß ich wohl nach vorne verschieben. Mindestens zwei Wochen vorher, eher schon drei.

Mittwoch, 14. Februar 2007

Mein Leibgetränk einmal anders

Blasebalg hat etwas entdeckt. Als deklarierter Anhänger des Amigesöff´s namens DietCoke empfehle ich einen Tritt auf den Blasebalg-Link.

Wäre eine schöne und preiswerte Alternative für Sylvester: 30 Flaschen ColaLight um wohlfeile 70Cent für die 2-Literflasche (im Angebot) ergäben ein respektables FeuerWasserwerk zum Jahreswechsel.

Sonntag, 4. Februar 2007

Murmeltierorakel

Phil aus Punxsutawney hat heuer keinen Schatten gesehen, als sie ihn in dort in Pennsylvania in diesen Tagen aus seinem Bau gezerrt haben. Es gibt dort also ein baldiges Frühjahr.
Bei uns hätte er sich heuer wahrscheinlich noch gar nicht schlafen gelegt.

Sonntag, 14. Januar 2007

Häferl

Auf Wunsch von Blasebalg. Hier ist es: mein Lieblingshäferl!

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Geklaut auf der Loserhütte im Ausseer Land im steirischen Salzkammergut, anfang der 80er-Jahre (demnach verjährt). Auf der am Photo nicht sichtbaren Seite prangt noch die Bezeichnung "Lupitscher", die steht für eine dort in diesen Häferln ausgeschenkte höllische Tee/Wein/Schnapsmischung. Damals galt als Faustregel, dass man nach dem Genuß mehrerer Einheiten zumindest mit den Skiern das Tal mit einiger Sicherheit nicht mehr heil erreichen konnte.
Das Häferl und ich sind in die Jahre gekommen, heute dient es hauptsächlich der Inkorporation von Früchtetees.

Montag, 8. Januar 2007

Oh Tannenbaum

Bevor er gehächselt wird: das war der Christbaum. Man beachte den roten Stern - eine Laubsägearbeit eines linken und proletarisch gesinnten Verwandten.

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