Samstag, 25. März 2006

Stimmungsumschwung

Fast schon wollte ich den vorigen Beitrag löschen, aber ich habe mir vorgenommen nichts zurückzunehmen, was hier mühsam auf den Schirm gekommen ist.
Ich lerne aber: am Vormittag bin ich ungenießbar, sehe schwarz, tappse und tippe freudlos durchs Leben.
Ich werde das nicht ändern, ich werde zu dieser Unzeit nur hier nicht mehr schreiben. Wenn die Glückshormone nicht ausgeschüttet werden muß man eben warten.

Was hat den Umschwung gebracht: zunächst das Zeitunglesen. Es gibt andere Leute auch noch, die die Dinge so wie ich sehen und den Übrigen kann man Dank Postings in Online Zeitungen (empfehle hier www.derstandard.at) die Meinung sagen, was psychologisch hilfreich sein kann.
Dann ein kleiner Blick in den Garten wo sich Schneeglöckchen, Leberblümchen und Krokusse mühsam durch die Schneereste kämpfen - es geht aufwärts!
Und ganz erfreulich waren dann noch Einblicke in einige Lieblingsblogs - es gibt in der weiten Welt mehr liebe Menschen als man oft glauben möchte.

Schließlich die Zeitumstellung in der Nacht: das ist jedes Jahr ein schöner Tag für Nachtmenschen, eine Stunde ist kaum genug - 2 oder 3 wären besser. Herrliche Sonnenaufgänge den ganzen Sommer lang zu vernünftiger Zeit!

Samstagvormittag im Regen

Besser ich wäre liegengeblieben!
Es regnet, da fällt der Wochenmarktbesuch eben aus. Die Tiefkühltruhe wird wieder einmal einspringen.
Kaffeehausbesuch? Wäre aufbauend, aber bei dem Regen?? Besser zuhausebleiben, Zeitungslektüre würde heute die ohnedies miese Stimmung noch verschlechtern. Wie gestern bekannt wurde hat sich die Linke in der Republik gerade vor den möglicherweise erfolgreichen Herbstwahlen wieder einmal das Bein selbst gestellt: wer soll spekulierende und selbstgerechte Gewerkschafter noch wählen? Streikgeldveruntreuer, Abfertigungskaiser, Penthousebesitzer: wem sind wir da nur gefolgt, für was haben wir uns und andere zu überzeugen versucht? Was jetzt tun?
Vielleicht fernsehen? Sie spielen gerade "Mensch ärgere dich nicht" (Film, D, 1972): kann mich noch dunkel an die Kinoplakate der Filme mit den damaligen Schlagersternchen erinnern. Hätte ich wirklich gerne gesehen, aber durfte wegen Altersbegrenzeung noch lange nicht ins Kino. Sowas wurde damals streng kontrolliert. Heute sieht man: Christiane Hörbiger war schon damals dieselbe Unsympathlerin, Christian Roberts war nett wie heute noch und Uschi Glas bezaubernd hübsch, ungeliftet und faltenfrei: sie hätte damals aufhören sollen und die Erinnerung wäre eine ungetrübte! Aber die Brillen der Akteure scheinen neuerdings wieder in Mode gekommen zu sein. Der gelbe Mercedes sieht aus wie mein alter, der vor zwei Jahren endgültig verrostet ist - diese blöde Kiste.

Eigentlich habe ich schon genug für heute.
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