Samstag, 18. März 2006

Sehnsucht nach Berlin

Gerade habe ich auf RBB eine Sendung über den Berliner Zoo gesehen. Das Hauptstadtfeeling machte sich sofort wieder breit. Ich mag Berlin. Letztes Jahr habe ich traumhafte Tage dort verbracht.
Gut, Berlin ist nicht meine Hauptstadt, aber irgendwie ist sie so eine Art "Hauptstadt des Herzens" geworden.
Um Sonnwend 2005 kam ich dort an, sollte eigentlich am Ostbahnhof aussteigen, bin aber bereits am Bahnhof Zoo aus dem ICE gehüpft, war irgendwie logischer für mich - kennt man seit 20 Jahren. Schauerliche Junkie-Storys und so.
Man ist in Berlin gleich zu Hause, das ist ein wenig so wie mit New York: man war schon so oft im Fernsehen, Filmen, Mythen, in Büchern, Gedanken oder Träumen dort, dass man sich sofort heimisch fühlt. Vielleicht ist das die Faszination die einen einfängt. Manchmal springt er einen direkt an, der Genius loci.
Ich habe schöne und warme Tage dort verbracht und festgestellt, dass es auch so etwas wie Mitsommer dort gibt. Wenn man genau schaut wird es Ende Juni nicht ganz finster, ein schmaler Dämmerungstreifen bleibt am nördlichen Horizont. War mir neu.
Das Herumfahren mit S- und U-Bahn, dem Schiff, die Lokalbesuche, die freundlichsten Menschen, die ich je in einer solchen Großstadt erleben durfte, egal ob der erste Schaltenbeamte am Bahnhof, im Hotel, in Lokalen, Befragte auf der Straße oder Zufallsbekanntschaften - einfach schöne Tage.
Und der Weg dorthin war schon ein Erlebnis: endlich einmal nicht geflogen! Langsam durchs Innviertel mit dem Zug, dann die Donau hinauf, durch die Mittelgebirge die nur vom Namen kannte und das leere Land entlang der ICE-Strecke ab Wolfsburg. Nichts rundherum fast zwei Stunden lang und dann diese Stadt.
Man sieht mich dort sicher noch öfters.

Baden gegangen

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Letzte Woche war ich im Burgenland. Tat gut: Baden in der Therme, Dampfbad, gutes Futter, viel geschlafen - Wellness eben. Kaum was gelesen, fadisiert, Liebe gemacht, über nichts aber auch gar nichts Wesentliches und furchtbar Wichtiges nachgedacht.
Man sollte sich nicht zuviel vornehmen - es gelingt nicht! Und wozu auch.

Freitag, 17. März 2006

Warten auf Frühjahr

Das Frühjahr kann warten. Ich auch!!!

Der verzeifelte Ruf allerorten nach dem Frühling nervt mich langsam. Haben alle vergessen, dass es Mitte März ist? Müssen die Osterhasen dauernd auf dem Schnee herumtrampeln?
Die Welt ist schön, solange nicht jede Arschgeige dem Globus mehr Spinn geben kann.

Das musste ich jetzt einmal niederschreiben.

In Abwandlung des Erleuchteten: man muß nur lange genug im Winter herumsitzen dass man den Schnee auch von alleine schmelzen sieht.

Samstag, 11. März 2006

Frühlingserwachen

Sie kommt jedes Jahr um diese Zeit und ich weiß nicht wie alt ich noch werden muß um das Gefühl, das die Erinnerung hier in diese ersten Märztage stellt, zu verlieren. Es ist schwer zu beschreiben, es ist dieses zunehmende Licht, die schwindende Kälte und die wenigen schon wärmeren Tage tragen dazu bei. Und dann diese sonnigen Tage mit den leicht bedecktem Himmel aus den eine getrübte Sonne scheint - weiß, nicht blau.
Blau waren damals die Augen von Susi, meiner ersten großen Zuneigung. Man befand sich schon im zweiten Durchgang der Schülerliebe - doch sie war nicht mit auf dem Schulschikurs. Dort gab es tagsüber Piste, gemeinsame Busfahrten und abends Disco. Und andere Mädchen, man kam nicht um sie herum, ich erlebte das erste Mal einen eigenen Treuebruch, aber das schlechte Gewissen wurde verschoben auf zuhause danach.
Grün waren die Augen von Renate, die mich wie der Blitz traf. Auf der Piste lächelte sie nur mich an, abends fragte man mich bereits, ob man sie für einen Tanz ausleihen könnte. Rod Stuart sang vom Segeln und John Lennon über Imagination - und die Beatles waren schon lange auseinander aber noch in der Plattensammlung respektive auf der Tonbandkasette! Es waren mit die glücklichsten Momente meines Lebens, die Versunkenheit im innigen engen Tanz am Abend, die wenigen Stunden im kalten Vierbettzimmer, erstmals im Bett eines Mädchens. Zwei andere Mädchen hatten auch Besuch, die Übriggebliebene schlief mehr schlecht als recht. Pyjama an Pyjama, zaghafte unbeholfene Umarmungen, einige Küsse und schon ganz langsam die Gewissheit, dass das Ganze in wenigen Stunden vorbei sein wird, wir wieder in unsere häusliche Käfige zurückkehren werden müssen und uns bestenfalls noch in der Schule oder beim Spazierengehen sehen konnten - die Zeiten waren eben anders - besser und toleranter als Jahre zuvor, aber strenger als heute. Verdankt haben wir die innigen Stunden übrigens einem Rabenjugendherbergsvater, der schlecht einheizte und uns so vom Bettrand unter die Tuchent zwang.
Susi wohnt ein paar Steinwürfe von mir entfernt und ist aus den Augen und dem Sinn. Renate habe ich noch oft gesehen und sie ist noch immer manchmal bei mir - obwohl sie tot ist. Alte Liebe rostet bekanntlich nicht!
Und jedes Jahr wieder diese Reminiszenz, irgendwie kommt sie um den 10. März herum jedes Jahr erneut. Heuer übrigens auf der Fahrt von der Arbeit nach Hause: ich fuhr über den letzten Hügel vor der Stadt und oben dann plötzlich der ferne Blick auf die Alpenkette, die ganz nah vor mir stand unter genau jenem leicht bedecktem Himmel mit dem trüben Sonnenschein und der weißen Farbe. Da war es wieder - das Frühlingserwachen - die Welt ist schön und weit und noch einige Male bereit für mich.

Sonntag, 5. März 2006

Her damit

Endlich noch ein wenig weiße Pracht zum Schluß.
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Wie sehr wir das schon vermisst haben!

Belastet

Ich gehe. Ich muß gehen. Nicht umdrehen, sage ich mir. Erhobenen Hauptes die Türe durchschreiten, auf der Schwelle nicht innehalten - auch wenn es keiner sieht. Niemand verabschiedet mich, keiner ist gekommen. Kein Blick zurück, nur die Gedanken drehen sich immer wieder um, können noch nicht folgen. Das Zusammengepackte zieht schwer am Taschenriemen, die Schulter schmerzt und ich wünschte ich hätte es dortgelassen, dass etwas an mich erinnert, etwas von mir noch herumliegt wie auch früher und stört.
Aber sie würden es wegwerfen, gedankenlos, unbarmherzig - nicht einmal selbst Hand anlegen. Andere würden es wegschaffen, ohne Bezug oder Erinnerungen an die Dinge - woher auch. Da schon lieber mitnehmen und endlich begreife ich den Sinn des Wortes "Last".
Ich bin leise angekommen, noch leiser gehe ich. Ich verfluche den Ort der lange ein Zuhause war und es doch nie wirklich gewesen zu sein scheint. Nützen Verwünschungen, von denen niemand etwas weiß? Wie lange werde ich am Ufer des Flusses sitzen müssen bis ihre Leichen vorbeitreiben werden? Stimmen diese alten Weisheiten, dass es nur eine Frage der Geduld ist oder sind das nur Tröstungen für den Augenblick? Diese Fragen erleichtern nur den momentanen Abschied zu ertragen, einen Schlussstrich zu ziehen helfen sie nicht.
Ich hätte es verhindern können, bleiben mögen oder dürfen, aber es ist besser aufrecht nach draußen zu gehen als drinnen herumzukriechen. Überall hängen Spiegel herum und ich will mich so nicht sehen müssen, dort am Boden, geduckt wartend,
gerade noch geduldet.
Ich gehe fast ungehört, die einzige Auflehnung schon bereuend. Ich hätte nichts sagen sollen, noch leiser gehen. Aber man hat so wenig Übung beim Abschiednehmen.

Samstag, 4. März 2006

Den Bach hinunter

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Überholt

Ich werde überholt. Kann ich das wollen, kann ich es zulassen, dass diese Metapher aus dem Strassenverkehr mich zunehmend erschreckt?
Eigentlich war das immer verboten mir das anzutun. Plötzlich brausen sie von hinten an mir vorbei, die, bei denen ich mich eigentlich wähnte. Aber es sind die Neuen, die Gewohnten sind immer noch vor und hinter mir.
Ich will das nicht. Können die was sie nicht dürfen? Ist alles erlaubt was ich nicht will?
Ich werde langsamer und will doch schneller sein. Ist das der ganze Retro-Scheiß der überall herausschwappt und der so bremst? Anhalten könnte helfen - umkehren vielleicht auch. Zurück zu der Quelle - aber aus der kommt nichts mehr heraus.
Bald rinnt nichts mehr den Bach hinunter.

Sonntag, 26. Februar 2006

Bergab

Einmal kommt der Tag, an dem man versteht, dass man nichts mehr ändern kann. Ich kann nichts mehr bewegen, man hört mir zu, aber keiner tut etwas. Sie nicken und lachen und nichts geschieht. Auflehnung war einmal, zuwenig und zu leise, aber auch viel Radau hätte nichts geholfen. Es wäre nichts anders geworden.
An was kann man sich dann noch orientieren, was hilft mir demnächst weiter? Werden das wirklich die kleinen Freuden sein, kurze erfreuliche Stunden auf dem langen Warten, dass die Zeit vergehen soll? Und dann merkt man, dass sie einen doch schon längst unbemerkt überholt hat.
Es geht bergab, wenn der Blick nach vorne geht und immer weniger zurück. Das hätte ich früher nie geglaubt. Mit dieser Erkenntnis beginnt man alt zu werden.

Ich habe Sonntagnachmittage noch nie leiden können, sie sind unerträglich - man sollte sie verschlafen.

Mittwoch, 22. Februar 2006

Bedeckung

Irgendwo hier unter dem Schnee habe ich im November 30 Knollen von Krokussen vergraben. Stehen wahrscheinlich schon in den Startlöchern. Aber diesen Winter ist alles irgenwie anders. Ich denke kaum ans Frühjahr - nur langsam fühle ich das zunehmende Licht, kann es noch nicht brauchen. Aufhalten, nachdenken, bloß nichts angehen und bewegen, das wäre mir recht.

Sonntag, 19. Februar 2006

Sammelsurium

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Samstag, 18. Februar 2006

Blickrichtung

Es stimmt: je älter man wird, desto weniger geht der Blick nach hinten sondern zunehmend nach vorne. Das muß etwas mit dem Nahen des Ablaufdatums zu tun haben.
Momentan schein mich die Wahrnehmung überholen zu wollen, sie ist schon im Rückspiegel aufgetaucht - die Ausrichtung scheint "vorraus" zu werden. Aber ich werde mich noch einmal anstrengen und ein Stück vorauslaufen.
Wenn ich vergangene Vorfrühlingsgefühle abzurufen versuche funktioniert es noch - sie stiegen noch in mir auf, schwächer als damals in den endenden Siebzigern aber stärker als in den verlorenen Neunzigern.

Dienstag, 14. Februar 2006

Ahnungslos

Genau das bin ich, wenn ich von meinem Notebook aus hier einloggen will und das 25 mal nicht funktioniert - und plötzlich von meinem alten PC aus geht das oft aufs erste Mal. Aber ich komme schon noch dahinter.
Ebenso wie die Sache mit dem Kalender: ich kann anstellen was ich will, ein numerischer Kalender in der Sidebar gelingt mir nicht. Hilfe-Lesen mag ich nicht so intensiv und fragen kann ich niemanden, weil derzeit schreibe ich hier nicht für meine nähere persönliche Umgebung.
Beruflich geht es nicht anders: heute wird eine neue Datenbank vorgestellt, eine Testversion und das Original: nur ich kam ins Übungsprogramm nicht hinein, dorthin, wo ich Schaden anrichten kann sehr wohl.
Ich brauche keinen Heiligen Valentin sondern den Sankt Antonius, denn der hilft beim Finden. Vielleicht schaut er auf meine verlorene Seele noch herunter.
Das Tschapperl steht halt meistens daneben und fürchtet sich wie es sich für ihn gehört.
Urlaub ist auch in Sicht: im März ein paar Tage Thermalbaden, im Mai dann zehn Tage an den Atlantik ins lange nicht mehr gesehene Galizien und dann bleiben noch immer ein paar Wochen bis Anfang Juli. Und ab morgen wird es wärmer. Geht´s mir gut !

Samstag, 11. Februar 2006

Publikum

In seinem Tagebuch der Italienreise beschreibt Goethe das Prinzip einer Arena - damals beeindruckt vom gleichnamigen Bauwerk in Verona. Wenn etwas Spektakuläres stattfindet bildet sich ein Kreis von Zuschauern, bald sehen die Hintenstehenden nichts mehr, stellen sich auf Kisten und bauen schließlich, wenn das Schauspiel immer am selben Platz stattfindet eben eine feste Einrichtung - etwa ein Stadion.
Beim Weblog läuft es anders: hier wird zunächst ein Bauwerk errichtet und dann erst das Publikum gesucht. Das Problem dabei ist, dass die alte Weisheit gilt: wer eine Bühne betritt, der sollte auch etwas Einmaliges zu bieten haben - also ein Anliegen, Inhalt, Performance oder schlichtweg Unterhaltungswert.
Und so stehe ich hier - das kleine unbeholfene Kind - allein auf meiner Bühne, blicke auf die leeren Ränge im noch nicht fertigen Gebäude und fühle die Stille und die Einsamkeit. Nur der Blick auf den Counter zeigt, dass irgendwann ab und zu jemand unbemerkt hereinschaut und mich gesehen haben muß. Ein unheimliche Gefühl macht sich breit - aber deshalb bin ich ja hier. "Gekommen um zu bleiben", so besingt man das heute.

Freitag, 10. Februar 2006

Steinerne Brücke

Habe heute ein altes Merianheft in die Hand bekommen und gleich aus halbaktuellem Anlaß durchgeblättert: Regensburg. Letztes Frühjahr war ich erstmals dort - bisher kannte ich nur den Bahnhof von zwei Zugfahrten - und ein warmer Hauch springt mich aus dem vergilbten Heftchen an. Die Beschreibung der Stadt, das früher Bedeutende und der zunehmende Niedergang nach den Mittelalter. Geschrieben wurden die Texte im Jahr 1968 - Fortschrittliches oder Hinweise auf eine Zeitenwende zumindest in den Köpfen sucht man vergeblich. Brave Berichterstattung, Schilderungen von Wirtshäusern und alten Steinfiguren und viel über die steinerne Brücke in der Mitte.
Es war am Morgen des 1. Mai als ich auf den Stufen vor dem Dom in der Morgensonne stand nachdem ich vorher lange der Donau beim Fließen zugeschaut habe. Und dann kamen diese zwei Prozessionen hintereinander. Bischof und Gläubige, Fahnen und Musikkapelle, die in den Dom einzogen. Kaum waren sie drinnen verschwunden kam langsam Lärm auf und die Regensburger Linke zog mit Transparenten, Fahnen und Sprechchören durch die Altstadt, am Domportal vorbei. Und genaudort wurden sie dann laut, verlangsamten den Schritt und erhöhten die Lautstärke um ein vielfaches.
Ein Hauch von Klassen- und Kulturkampf in dieser niederbayerischen Metropole - herrlich, dass ich das erleben durfte.
Und was für den Staunenden aus dem Nachbarland am Herausragensten war, das war nicht die Anzahl der vielleicht 200 Gewerkschafter und jüngeren Teilnehmer sondern der Aufwand, den die Exekutive trieb: einige Polizeiwagen, ein Arrestantenwagen, 2 Rettungsautos, viel Polizei zu fuß und Kameras der Staatsdiener, die das ganze auch noch filmten! Es war nicht nur der noch kalte Morgenwind, der mich erschauern ließ.
In Österreich regelt die Polizei an diesem Tag bestenfalls den Verkehr - aber nichts sonst.
Es wurde trotzdem noch ein heisser Tag - dann in Weltenburg und nachmittags in München.

Mittwoch, 8. Februar 2006

Geht ja!

Überschwemmung

Meine Gartenhütte ist abgesoffen.
Das ist seit 15 Jahren - seit ich sie benutze - noch nicht vorgekommen. Der Garten ist leicht abschüssig und dort wo die Birke und der Schupfen stehen ist schon immer das Wasser hingeronnen und versickert oder vom Baum schnell und dankbar aufgenommen worden.
Diesmal war es anders: der Boden ist nach dem wochenlangen Frost bis in tiefere Schichten gefroren und der gestrige Warmwettereinbruch mit dem Regen hat die 20 Zentimeter dicke Schneedecke halbiert. Ob der Rasenmäher das überlebt hat wird das Frühjahr zeigen. Jetzt steht er aufgebockt auf zwei Blumenkistchen. Darumherum schwimmt in der Hütte alles durcheinander. Dumm gelaufen ist, dass ich das letzte Paar Gummistiefel schon vor längerer Zeit entsorgt habe. Aber schließlich ist die menschliche Intelligenz ja nichts anderes als die schnelle Lösung komplexer Aufgaben durch neuartige Verwendung vorhandener Mittel: und so sah man mich - je einen Fuß in einem Kübel steckend - durch das 15 Zentimeter tiefe Wasser balancieren und das Gartengerät eine Etage höher verstauen.
Hier hätte ich jetzt gerne eines der aufgenommenen Fotos hereinplaziert - leider bin ich technisch noch nicht soweit!
Wäre aber eine schöne Aufgabe und Übung fürs Wochenende weil es eh wieder schneien soll hier im Land vor den Alpen. Ausschneiden, Pixel reduzieren, Hereinladen - schaumermal!

Donnerstag, 2. Februar 2006

Erleichterung

Endlich wieder einmal ein Ziel erreicht und fünf Kilogramm abgenommen seit Jahresbeginn. Gestern war Kontrolle auf der Wage: nach dem Achter wollte ich als nächste Ziffer einen Fünfer stehen haben. Es gelang nicht auf anhieb, erst nach Ablage zweier Kleidungsstücke kam 86,0. Die Unterhose habe ich dann angelassen, aber sicher wiegt die 10 dkg. Übrigens waren Extremwerte in den letzten zehn Jahren bei minimal 75 kg und maximal 109 kg - daher: Jubel! - aber endenwollend. Langsam merkt es auch die Umgebung.
Am 1.3. soll dann erstmalig als erste Ziffer ein Siebener mir entgegenleuchten - der Sommer wäre dann gerettet. Bis dorthin wird noch so manches Apferl andere Nahrungsmittel ersetzen müssen.

Heute ist schon Lichtmeß - wie schnell die Zeit vergeht. Und nur Kälte ringsum. Ich kann mich eigentlich nicht mehr an ähnlich lange Kälteperioden erinnern. Vielleicht haperts doch schon beim Golfstrom. Eine durchgehend liegende Schneebedecke über 5 Wochen war jedenfalls schon ewig nicht mehr hier im Flachland zu sehen.
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