Das heutige Bulletin zum 6. Tag der Gute -Laune-Woche entfällt.
Nicht etwa, dass trübe Gedanken die freundliche Grundstimmung verscheucht oder irgendwelche anderen Widrigkeiten daran gekratzt hätten: beides ist nicht der Fall.
Es ist heute nur ganz einfach zu heiß!
Der PC steht im warmen Dachgeschoß und das drahtlose Notebook wäre gartentauglich, lässt mich aber die meiste Zeit bei Twoday nicht hinein - der Teufel allein weiß, warum. Und mit dem habe ich diese Woche nichts am Hut.
tschapperl - 20. Jul, 18:33
Den Ausdruck habe ich heute im Spiegel gelesen, im Nachruf auf Rudi Carell (wobei dieser Terminus nicht im Zusammenhang mit dem Abgetretenem gebracht wurde, sondern mit der heute uns heimsuchenden Pseudokomik im deutschsprachigem TV).
Trotzdem: nettes Wort, diese Woche auch auf meinen kleinen Gedankengarten anwendbar. Meine Treibstoffabgabestelle hat nur noch wenige Tage geöffnet: wir schreiben Tag 5 - wenn ich mich nicht verzählt habe - der Jubel-Trubel-Heiterkeitswoche.
Also, es neigt sich wieder einer jener traumhaften Sommertage seinem Ende zu, wie man sie sich nur wünschen kann. Man braucht sich nur an das Vorjahr erinnern und die zugegeben etwas warmen Temperaturen erscheinen ungleich erträglicher.
Die Welt erscheint breiter, die Zukunft rosiger, der Winter weit, weit weg.
Möglicherweise tut sich sehr bald eine einschneidende berufliche Veränderung für mich auf, verbunden mit einem Wohnortwechsel. Die Dinge werden täglich wahrscheinlicher und bedürfen eigentlich nur mehr eines kleinen persönlichen Wagnisses - ohne eine zuversichtliche Grundstimmung bewegt sich da aber rein gar nichts. Vielleicht ist gerade jetzt die richtige Zeit den allzu bequem gewordenen inneren Schweinehund hinauszujagen!
Daher: Fahren, solange es noch Treibstoff gibt - für ein paar Tage scheint er noch zu reichen.
Schau mer mal.
:-)))
tschapperl - 19. Jul, 19:28
... was nicht mehr zu ändern ist.
Wenn man diese kleine Regel für ein zufriedenes Leben erst einmal intus hat, dann kann einem mental eigentlich nicht mehr allzuviel Übles widerfahren. Heute habe ich mich fast immer daran gehalten, schließlich haben wir Tag 4 und damit Halbzeit in der Woche, wo Zuversicht und Zufriedenheit Hand in Hand dem mittlerweile nicht wiedererkennbaren Tschapperl vorausschreiten.
Es ist kein größeres Malheur passiert, auch nichts immens Erfreuliches geschehen, also gibt es heute keine grenzenlosen Jubelchöre.
Hauptsächlich sind es ja die kleinen Freuden, die das Leben durchaus angenehm machen:
Die Bundesbahn ist in diesen Tagen pünktlich wie selten zuvor - der morgendliche Stressfaktor "Schaffe ich es noch rechtzeitig?" ist weg.
Mein Chef hat sich tatsächlich heute bei mir über meine letzten Urlaubserlebnisse informiert, was einer Rarität gleichkommt.
Mein Horoskop ist sicher auch gut - wenn nicht dann taugt es nichts: der Wassermann ist derzeit einfach an seinem Zenit angelangt.
Die anstehende Autoreperatur wird laut Werkstätte doch nicht mit dem befürchteten vierstelligen Rechnungsbetrag enden und etwas billiger sein.
Ich habe mein verlorenes Taschenmesser wieder gefunden (in einer Tasche !! - wie originell).
Um die geneigte Leserschaft nicht weiter mit diesen Nebensächlichkeiten zu langweilen endet die heutige Verkündigung der frohen Botschaften.
Noch 3 Tage Happyness all around - morgen muss daher etwas Besonderes stattfinden. Das spüre ich schon!
tschapperl - 18. Jul, 21:20
Ja, der gute alte Roy, was waren das für Zeiten! Kann man dieses Feeling noch toppen ? (Sorry, die Anglizismen gehen heute mit mir durch, das macht die anhaltende Euphorie!). Gut möglich, Freudentag Nummer 3 der Woche des kindlichen Staunens hielt, was er versprach:
Sonnenschein von früh bis spät - da schleppt man gerne die Gießkannen durch den Garten, auch wenn das Kreuz noch so weh tut.
Das Schwimmbad ist etwas voll, wie gut, dass es zuhause die Gardena-Gartendusche gibt - ein exklusiver Sommerspaß.
Die Anderen schwitzen im Urlaub wie die Firmgöden, ich bin im klimatisierten Büro, was Herz und Kreislauf narrisch freut.
Beim Counter und den Kommentaren merke ich, dass meine geneigte Leserschaft durchaus Anteil nimmt an der neuen Fröhlichkeit - was könnte das Bloggerherz mehr wünschen?
Da hüpft man abends ungefähr genausogern ins Loch wie ein Teletubbie, wenn die lachende Sonne untergeht.
Morgen geht´s weiter!
tschapperl - 17. Jul, 21:38
Bisher waren mir Sonntage meist entweder langweilig vorgekommen oder gar verhasst. Das ist vorläufig vorbei. Es ist Gute-Laune-Woche, Tag 2.
Was hat diesen Tag des Herrn so unvergleichlich gemacht? Hier einige Beobachtungen und Reflexionen:
Das Wetter ist noch immer schön.
Twoday.net hat neue Funktionen und erleichtert mir als Dummie die Arbeit das Blogvergnügen.
Morgen kann ich wieder in die Arbeit gehen (ich habe noch eine!).
Schumi hat gewonnen (mittlerweile mag ich ihn; je älter, desto cooler).
Keine FPÖ-Teilnahme bei 2er TV-Debatten vor der Herbstwahl zum Nationalrat (besser nur Unsinn als braunes Gerülpse).
Der Sommer macht morgen laut Fernsehwetterfee noch keine Pause - Hoch "Bruno" darf weiterleben.
Kein Mitmensch hat mich heute geärgert.
Eigentlich geht´s mir ja wirklich gut. Morgen wird auch toll! Geht gar nicht anders.
tschapperl - 16. Jul, 21:25
Nachdem ich die fröhliche Woche ausgerufen habe hier nun eine Zusammenfassung aller kleinen Wunder des vergangenen Tages:
Ich bin aufgewacht, also lebte ich noch.
Die Hitze ist fort.
Trotzdem ist schönes Wetter.
Es gab herrliche Eierschwammerl und Heidelbeeren am Markt zu kaufen.
Die erste Sonnenblume im Garten blüht.
Der Hibiskus auch.
Niemand hat meine Nerven über Gebühr strapaziert.
Eigentlich hat mich gar nix geärgert.
Schmafu bloggt wieder.
Nationalratswahlen sind schon Anfang Oktober.
Die ÖBB wird "Topbahn Europas" bis 2010 - hurra, ich pendle damit !!!
Die U. hat sich über mich geärgert.
Ich nehme nichts mehr allzu ernst.
Mir tut nichts weh.
Meine Chancen auch morgen wieder aufzuwachen sind ausgezeichnet.
Nicht auszuhalten, wenn das so weitergeht!
tschapperl - 15. Jul, 23:24
Brütende Hitze, dann Gewitter, wieder heiß und nochmals Blitz und Donner. Dieser Sommer hat es in sich.

Da werden noch viele Eiswürfelchen ins Glas plumpsen.
tschapperl - 12. Jul, 20:53
Mittlerweile haben es 34 Prozent der Landsleute geschafft, sich eine gute Meinung zum Thema EU zurechtzulegen oder zu behalten. Die Umfrage dürfte hinkommen, wenn man den Mitmenschen bei ihrem täglichen kleinmütigen mieselsüchtigen Gebrabbel so zuhört.
Es ist oft bedrückend dort zu leben, wo zwei Drittel so denken.
tschapperl - 7. Jul, 19:26
Warum nur kommen mir dauernd meine Blogempfehlungen abhanden? Langsam glaube ich, dass schon das Sterbeglöckchen zu läuten beginnt, wenn ich etwas unter "BEWUNDERNSWERT" abspeichere. Ein schlechtes Omen ist das, wenn ich meine Sympathie bekunde!
Gestern ist
Schmafu in die selbstgewählte Pause gegangen, einige Schreiberlinge sind schon zuvor verschwunden und etliche andere drohen laufend damit.
Und dabei ist das jener Teil meines Gedankengartens, dem ich die meiste Aufmerksamkeit zuteil werden lasse und den ich ganz bewusst klein und übersichtlich halte. Ein Mix aus befreundeten Blogs (die man gerne liest, wo man sich austauscht) - und den großen Vorbildern. Irgendwie die Visitenkarte des Inhabers eben ("Sage mir, was du liest...").
tschapperl - 6. Jul, 22:07
Neuerdings genügen schon ein, zwei nicht so schöne Tage um das Summerfeeling gänzlich zu vertreiben. Man wird unbescheiden.
Wandern im Regen mag ich überhaupt nicht, das Letzte vom Letzten ist es, zwischen den Pfützen herumzuspringen und dabei auch noch Fröhlichkeit zu signalisieren. Nasse Füße, Feuchtigkeit die durch alle Kleider dringt - nicht mit mir! Folgerichtig nahm ich am heutigen Wandertag mit den Arbeitskollegen nicht teil. Das hätte man schon verschieben müssen, der Wetterbericht war ja bekannt.
Überhaupt: diese Wanderungen in Gruppen. Ich mag sie nicht seit den Tagen der Schulausflüge.
Wenn schon Natur, dann alleine - oder höchstens zu zweit mit einer ruhigen verständnisvollen Begleitung. Romantik statt Massenauftrieb.
tschapperl - 1. Jul, 12:15
Tschapperls sportliches Weltbild hat nicht mehr länger Bestand. Kein Stein ist mehr auf dem Anderen.
Das war´s dann wohl.
Hätte besser riesige argentinische Rindersteaks essen sollen, sind besser als Blutdoping.
Hat ihm das die medizinische Abteilung nicht gesagt ???
J.U. startet nicht.
tschapperl - 30. Jun, 18:11
So singt Konstantin Wecker in einem seiner Lieder. Ich bekomme langsam ähnliche Visionen. Das hat nichts mit dem Verbleib/Nichtverbleib in gewissen Sportveranstaltungen zu tun sondern mit dem Hype der sich zunehmend aufbaut. Tugenden wie Bescheidenheit und Unaufdringlichkeit, die das Land zuletzt eher auszeichneten, ihm gut anstanden und es liebenswert machten verschwinden doch hoffentlich nicht im Selbstwiederentdeckungsausbruch und in der Wirsindjadochnochwer-Manie.
Wenn aus dem langsamen herumschlingernden Geisterschiff plötzlich ein flotter Vergnügungsdampfer wird, der mit voller Kraft übers globalisierte Meer schippert, kann allerhand passieren:
Übersehen eines Eisberges (oder wahlweise der Gesundheitsreform *g*) im Übermut: siehe Titanic!
Festfrieren im Eis: der nächste Winter kommt bestimmt.
Kenterung und Umkippen, wenn alle neuerdings so schick schwarzrotgelbverkleideten Gestalten weiterhin auf eine Seite des Schiffes rennen um zu sehen wie toll es da vorne weitergeht: Lemmingsschicksal eben.
Die Zeitungslektüre und der TV-Donner der letzten Tage lässt keine andern Schlüsse mehr zu. Das Tschapperl sitzt staunend am Alpenrand und tut wieder, was es am Besten kann: es fürchtet sich!
tschapperl - 28. Jun, 13:17
Man kann an manchen Modeströmungen einfach nicht vorbei - besonders dann, wenn sie irgendwie sympathisch herüberkommen. Also, Vorhang auf, Refrigerator öffne dich!
Obere Sektion
Untere Abteilung
Erfreut stelle ich fest, dass für einen Sonntagabend der Füllungszustand noch bei weitem kein unerheblicher ist.
Empehlung des Küchenchefs daher für heute zum Dinner:
Schweinebraten kalt mit Gurkerl
Salat der Saison (Häuplsalat mit Paradeiser)
Erdbeeren mit Schlag als Dessert
tschapperl - 25. Jun, 19:00
Eigentlich weiß ich noch immer nicht für was das eigentlich gut sein soll, das Zeichen rechts in der Sidebar. BLOGGRRR
. Es klingt eigentlich wie böses Hundeknurren. Entweder habe ich es - wie üblich - nur kurz überflogen oder wieder einmal nicht verstanden - Dummies bleiben eben Dummies.
Egal: sowohl in der Kategorie Country (Austria) als auch in der Kategorie Sprache (german) liege ich nicht schlecht in der Platzierung, zumindest nicht auf dem letzten Platz. Es sind nicht viele, die sich dorthin verirrt haben, aber was soll´s. Platz ist in der kleinsten Hütte und ein kleiner Sonnenstrahl trifft jedes Herz.
Für mich ist es beachtenswert gerade in einer Zeit wo des Rankingfieber herrscht: im Fernsehen werden die 100 besten Mallorcahits, in der Zeitschrift die Top-Fußpilzspezialisten Österreichs und andere Spezial-Dottores penibel aufgelistet und numeriert. Die Kochlöffelschwinger sowieso. Und die freundlichsten Badewaschln.
Und jetzt vergleicht sich auch mein bescheidener Gedankengarten mit den Parks dieser Welt.
Endlich eine Bühne mit Preisverleihungsstockerl, großartig!
tschapperl - 25. Jun, 11:22
Oberflächliche Nachbetrachtung einer kurzen Irlandreise durch den Südosten der Insel zwischen Dublin und Cork:
Das Wetter: naja. Wenn Iren einem den ganzen Tag versichern, dass heute "Lovely weather" herrsche, dann ist das ein schlechtes Zeichen. Schön ist relativ und bezeichnet dort einen Tag ohne Regen - und der kommt dann bald mit Sicherheit. Aber immer als ein feiner Sprühregen, nicht das Geklatsche riesiger Regentropfen wie hier. Dafür aber mit dem Wind von der Seite, ganz trocken bleibt daher man selten.
Der Pub: das zweite Wohnzimmer. Scheinbar immer gut besucht, merkwürdigerweise auch unter der Woche, gelegentlich mit toller Livemusik. Ein Platz zum Aushalten.
Das Frühstück: bemerkenswert in Umfang und Zusammenstellung. Der "White and Black Pudding" entpuppten sich allerdings nicht als cremige dessertartige Gaumenfreude sondern als gebratene Leber- beziehungsweise Blutwurstscheibe.
Die Schafe: äußerst zahlreich anzutreffen auf der Weide, merkwürdigerweise aber nicht auf dem Speiseteller.
Das Autofahren: Linksverkehr. Katastrophal die ersten Kilometer, ab dem zweiten Tag wird es besser, nach einer Woche ist links der Normalfall.
Die Menschen: aufmerksam, freundlich, phantastisch verständliches Englisch sprechend. Noch mehr Übergewichtige als zuhause. Wenn man einheimische Zeitungen liest und fernsieht weiß man warum: die Nahrungsaufnahme nimmt breiten Platz ein, ein gesellschaftliches Hauptthema offensichtlich. Und ganz allgemein eine optimistische Gesellschaft, irgendwie viele Kinder zu sehen. Kein Klein-Istanbul-Aspekt wie in den heimischen Straßen. Dafür hört man viel polnisch.
Mittsommer: es bleibt die Nacht über leicht hell am nördlichen Horizont um diese Zeit. Immer wieder eine erstaunliche Erfahrung für südlichere Erdbewohner.
WM-freie Zone? Nein, Pubs sind derzeit eher Fernsehstuben.
Die alten Steine: reichlich vorhanden.
Wenn nichts anderes mehr geht: man kann dorthin auswandern - empfehlenswert!
tschapperl - 23. Jun, 19:25
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