Sonntag, 14. Januar 2007

Häferl

Auf Wunsch von Blasebalg. Hier ist es: mein Lieblingshäferl!

ccc-028

Geklaut auf der Loserhütte im Ausseer Land im steirischen Salzkammergut, anfang der 80er-Jahre (demnach verjährt). Auf der am Photo nicht sichtbaren Seite prangt noch die Bezeichnung "Lupitscher", die steht für eine dort in diesen Häferln ausgeschenkte höllische Tee/Wein/Schnapsmischung. Damals galt als Faustregel, dass man nach dem Genuß mehrerer Einheiten zumindest mit den Skiern das Tal mit einiger Sicherheit nicht mehr heil erreichen konnte.
Das Häferl und ich sind in die Jahre gekommen, heute dient es hauptsächlich der Inkorporation von Früchtetees.

Donnerstag, 11. Januar 2007

Splogging im Gedankengärtchen

http://blogs.icerocket.com/search?p=1&q=tschapperl&dl=&dh=&

????????????

Heute bei Symantec gelesen: Splogging. Mein Gedankengärtchen könnte eine Spam- oder Virusschleuder sein. Oder noch Schlimmeres. Ein Test bei www.icerocket.com wurde empfohlen (siehe oben).

Ganz verstanden habe ich es nicht. Was treiben die Osteuropäer nur mit "tschapperl".
Der tut, was er am besten kann: sich fürchten.
Nur wovor? Vor wem? Und warum?

Montag, 8. Januar 2007

Oh Tannenbaum

Bevor er gehächselt wird: das war der Christbaum. Man beachte den roten Stern - eine Laubsägearbeit eines linken und proletarisch gesinnten Verwandten.

61_26-12-6-169

Samstag, 6. Januar 2007

Zeitabläufe

Es stimmt etwas nicht mehr.

Es ist Jänner, die Wiesen sind noch grün, einiges Unkraut steht noch im Garten herum ohne zu erfrieren. Gestern sah ich hat ein altes Marktweiblein Brunnenkresse verkaufen, die ich sonst eher mit Ostern verbinde.

Es ist wieder ein Jahr um und ich habe das Zeitgefühl verloren. Rundherum regnet es Geburtstage von Menschen, bei denen ich mir gar nicht vorstellen konnte, dass die so alt werden wie sie schon geworden sind - 35, 40, 45. Die waren doch eben noch viel jünger! Und wenn die jetzt schon so alt werden, was passiert dann mit mir? Ich fühle keinen Fortschritt oder Abstieg auf meiner Lebensbahn. Tue ich nicht, will ich auch nicht.

Dann diese Prophezeihungen, dass es 2050 ganz schön warm werden wird in unseren Gegenden: eigentlich finde ich das ja ganz erfreulich, nur genau nachgedacht bin ich zu diesem Zeitpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits tot. Mausetot. 2 Meter unter der Erde.

Das Jahr des bangen Wartens auf die Midlifecrises hat begonnen.

Sonntag, 31. Dezember 2006

Fast vorbei

Ein gutes Jahr geht zu Ende.

Einiges war nicht so toll, aber im Großen und Ganzen war es nicht so schlecht, wie vielleicht mancher Eintrag hier vermuten lies. Wahrscheinlich sogar das Drittbeste in meinem Leben - nach 1967 und 1976.
Alle Vorzeichen deuten darauf hin, dass 2007 noch besser wird - vielleicht die erfreulichste Zeit meines Daseins.

Kaum noch auszuhalten!

Donnerstag, 21. Dezember 2006

1. Rauhnacht der Saison

Heute ist die erste Rauhnacht. Da werde ich glatt mit dem Weihrauchkessel schwenkend 3 mal gegen den Uhrzeiger ums Haus laufen. Mangels Viehstall drehe ich dann noch ein paar Runden um den Baum, auf dem das Vogelhaus hängt. Man will ja die Piepmätze gesund über den Winter bringen, dass sie einem dann mit dem Gezwitscher im Frühjahr den Morgenschlaf rauben können.
In der Thomasnacht soll man angeblich verkehrt im Bett schlafen. Das bringt Glück und die Träume in der längsten Nacht gehen wahrscheinlich in Erfüllung. Blöd nur man träumt von Beinbruch, Schuldenfalle oder das Notebook gäbe den Geist auf - oder man träumt man wache nicht mehr auf.
Mehr braucht man nicht.
Irgendwas war noch mit einem Brunnen: wenn man hineinschaut oder was hineinwirft - Details habe ich vergessen - dann sieht man in die Zukunft. Ich werde mich aber hüten, denn das vergangene Jahr verlief einfach phantastisch. Da sehe ich sicher nichts Gescheites.

Vielleicht wir es besser sein einfach nur fernzusehen!

Montag, 18. Dezember 2006

365 Tage bei TWODAY.NET

Immerhin, ich hätte vor einem Jahr nicht geglaubt, dass ich solange durchhalte! Den Geburtstag feiert ein Weblog aber erst am Jahrestag des ersten Eintrages, und da haben wir noch ein paar Tage hin.

Vor einem Jahr war eine rasche und umgehende vorweihnachtliche Herbergssuche notwendig geworden.
Hierhergekommen bin ich, weil 20six vor 12 Monate seine Pforten schloss und mein erster Gedankengarten ins Nirwana zu verschwinden drohte, was er dann auch tat.
Also bin ich meinem (nicht nur) damaligen Fixstern am Bloghimmel - der wundervollen Frau Saintphalle - hierher gefolgt, ohne die Lektüre bei ihr wäre ich fast bei Blogger.de gelandet, vermute ich einmal. Nur wurde es mir dort schon beim ersten Versuch technisch etwas zu kompliziert. Bei Twoday ist es für einen Dummie wie mich irgendwie leichter gewesen.

Nachträglich gesehen habe ich eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Es ist mittlerweile ein kleines zweites Wohnzimmer für mich hier bei Twoday entstanden: Rückzugsgebiet, Plauderecke, Diskussionsforum, Photogalerie und noch Vieles mehr!

Sonntag, 17. Dezember 2006

Gaudete

http://sandhexe.twoday.net/stories/3075367/

Worte zum 3. Adventsonntag. Von Sandhexe.
Wie immer lesenswert!

Sonntag, 10. Dezember 2006

Suche nach Promillenz

Gestern in der finsteren Pampa, ein wenig nach Mitternacht: ich war allein unterwegs auf einer Landstraße. 120km/h statt der erlaubten 80. Und wurde prompt mit rotem Leuchtstab aufgehalten.
Ich suche schon nach einer Ausrede für die beschleunigte Fahrt, aber man interessierte sich nur für etwaigen Alkoholkonsum. Nicht ohne Missetäter zu erwischen - ein paar Fahrzeuge standen schon verlassen neben der Straße.
Die finster dreinschauende blonde Polizistin vom Planquadratstrupp war sich bei mir schon recht sicher einen weiteren Illuminierten ausgemacht zu haben: die Unordnung im Auto, der Geschenkskorb am Beifahrersitz, die lange Suche in allen Taschen nach dem Führerschein, der sich dann erst im Rucksack im Kofferraum fand. Und dann noch meine Ungeschicklichkeit am Vortestgerät - aber wann übt man da schon.

Irgendwie war ich ihr aber sympathisch. Sie lächelte erstmals während der Amtshandlung, als sie 0,0 in ihr Promilleprotokoll schrieb. So als würde sie sich ein klein wenig freuen.

Dienstag, 5. Dezember 2006

Vor einem Jahr ...

... sah es draußen so aus:

51_8-12-5-16-

Das Gedächnis der Menschen ist kurz.

Dienstag, 28. November 2006

Wunderlich

Mein Nachbar hat wieder einmal weder Kosten und Mühen gescheut und seine Weihnachtsbeleuchtung angeworfen.
Sechs funkelne glitzerne Fenster - wenn ich hinausschaue glaube ich fast neben einem Weihnachtsverrückten im Amiland zu leben. Neben den dreieckigen stilisierten Tannenbäumchen gibt es erstmals heuer schneefallsuggerierende Blinklichtchen hinter einer seiner Scheiben.
Toleranz wächst wirklich mit dem Alter: jedes Jahr betrachte ich das Treiben mit einem etwas weniger abfälligen inneren Lächeln.
Vielleicht werde ich auch schon ein wenig wunderlich.

Dienstag, 21. November 2006

Umbau

Mein Gedankengarten ist kein Möbelhaus. Daher wird die Werbetrommel für die Wiedereröffnung ruhig bleiben.
Keine Spur von größer, mehr und billiger.
Naja, billig eigentlich schon, aber im guten alten Sinne des Wortes. Daher auch teuer.
Und bescheidener.
Irgendwie netter halt.
Aufgeräumt.

Bald!

Sonntag, 5. November 2006

Betriebsstörung




Nachdenkpause bis Anfang Dezember.

Oder auch nicht so lange. ;-)

Äußere und innere widrige Umstände zwingen mich dazu.
Vielleicht bastle ich bis dahin an einem hübschen Adventkalender für meinen Gedankengarten.

Dienstag, 31. Oktober 2006

Brauchtumsverlust

Keiner wartet darauf, aber warum nicht: auch in diesem bescheidenem Gedankengarten also ein paar Reflexionen zu Halloween:

Vorab: scheinbar ist der Höhepunkt des Unfugs aus Amiland schon wieder überschritten, zumindest in meiner allernächsten Umgebung.
Angefangen hat es vor etlichen Jahren, als ein netter Kleiner vor dem Gartenzaun stand und immer wieder zwei Worte wiederholte, deren Sinn er mir trotz freundlicher Befragung nicht erklären konnte. Achselzuckend und freundlich lächelnd musste ich ihn dort stehen lassen und erst am nächsten Tag erklärte mir jemand den Halloweenbrauch mit den Zuckerln. Das hatte ich zwar schon einmal im Fernsehen mitbekommen, aber dass die auch bei mir aufkreuzen würden - daran dachte ich nicht im Traum.
Letztes Jahr habe ich dann wegen der vermehrten Anfragen vom Nachbarschaftnachwuchs erstmals meine Haribovorräte für das fordernde Jungvolk geplündert und heute am Morgen schaute ich noch in den Küchenschrank, ob auch irgendetwas Süßes vorhanden wäre. Man will ja kein Spielverderber sein.
Aber nichts geschah des Abends, die Glocke blieb stumm - der prekarische Nachwuchs von ringsum blieb zu hause, wahrscheinlich sind die durchwegs übergewichtigen Kids bereits zu träge sich aus den Fernsehsesseln zu schälen und auf Gummibärlijagd zu gehen. Der Schrecken läuft im TV - wozu den Hintern bewegen.
Muß ich das Sackerl mit dem Maoam-Zeug halt selber essen.

Auch so erledigen sich diese nervigen Diskussionen über Sinn/Unsinn der Übernahme von Bräuchen vermeintlich überlegener Kulturen: es macht keinen Spaß, was mittlerweile kaum noch jemanden stört oder aufregt. Halloween ist bald tot, passt eben nicht hierher. Ähnlich lächerliche Umtriebe habe ich vor längerer Zeit auch einmal in Thailand gesehen, wo die Buddhisten versuchen in der Hitze so etwas wie Weihnachten zu zelebrieren. Und nicht anders verhält es sich bei der in allernächster Zeit wieder aufflammenden Diskussion Christkind versus Weihnachtsmann - der alte Sack hat hierorts letztendlich keine Chance.
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