Samstag, 27. Januar 2007

Wintermelody

Auszug aus der Tracklist meines neuen Musikhandys (51-63):

Straigthen up and fly (Robbie Williams)
Streets of Philadelphia (B. Springsteen)
Hot Stuff (Donna Summer)
Ich bin ich (Rosenstolz)
Hitmix (Münchner Freiheit)
It started with a kiss (Hot Chocolate)
It takes two (R. Steward&Tina Turner)
Eine neue Liebe (Jürgen Markus)
Last Dance (Donna Summer)
Samstag Nacht (Nicki)
Things (Robbie Williams)
Miss Sarajewo (U2)

Das ist eine zufällige Auswahl an Songs in der Originalreihenfolge, das Dutzend ab Titel Nr. 50. Nachdem ich das Handy mit einer 1 GB - Minispeicherkarte aufgerüstet hatte, musste auch Musik drauf - schließlich will man sich als Pendler in der Eisenbahn allmorgendlich nicht das Schnarchen und das übliche Gebrabbel der Mitmenschen anhören.
Die Arbeitskollegen haben sich auch dafür interessiert, drückten am Gerät ein wenig herum, fanden die Tracklist und waren über den Musikgeschmack meiner Wenigkeit höchst erstaunt: die Kommentare reichten von Bestürzung bis mitleidiger Belächelung, von Kopfschütteln bis völliger heimlicher Neuschubladisierung meiner Person.
Dabei habe ich nie ein Hehl daraus gemacht, dass ich ein alter Fan von Discomusik der 70er bin. Munic-Sound, Donna Summer, BeeGees - Reminiszenzen an ein Lebensgefühl. Ein paar grottenschlechte deutsche Schlager dürfen immer auch dabeisein - ist ja mittlerweil Kult, was sich damals im ZDF bei der Hitparade so alles getummelt hat.

Ist ja alles nur für die musikalische Betäubung am frühen Morgen gedacht. Nichts weiter!

Sonntag, 21. Januar 2007

Frühlingshauch



p10600642

Gestern im Garten aufgenommen: einige kleine Krokusse. Und auch die Leberblümchen ließen sich vom den abnormen Temperaturen täuschen.

Letztes Jahr lag an dieser Stelle bis Mitte März eine dicke Schneedecke, die Krokusse blühten erst Anfang April. Aber morgen soll das Frühlingsintermezzo wieder beendet sein!

Mittwoch, 17. Januar 2007

Wer fürchtet sich vor Kyrill ?

Wer Wind säht, wird Sturm ernten.
Andererseits: angesagte Katastrophen finden gewöhnlich nicht statt.

Beim letzten größeren Windereigniss 1999 haben sich bei meinem Häuschen ein paar Dachziegel verabschiedet. Mein Versicherungsmann wird schon schlecht schlafen!

"Schau mer mal" würde F.B. sagen.

Sonntag, 14. Januar 2007

Häferl

Auf Wunsch von Blasebalg. Hier ist es: mein Lieblingshäferl!

ccc-028

Geklaut auf der Loserhütte im Ausseer Land im steirischen Salzkammergut, anfang der 80er-Jahre (demnach verjährt). Auf der am Photo nicht sichtbaren Seite prangt noch die Bezeichnung "Lupitscher", die steht für eine dort in diesen Häferln ausgeschenkte höllische Tee/Wein/Schnapsmischung. Damals galt als Faustregel, dass man nach dem Genuß mehrerer Einheiten zumindest mit den Skiern das Tal mit einiger Sicherheit nicht mehr heil erreichen konnte.
Das Häferl und ich sind in die Jahre gekommen, heute dient es hauptsächlich der Inkorporation von Früchtetees.

Donnerstag, 11. Januar 2007

Splogging im Gedankengärtchen

http://blogs.icerocket.com/search?p=1&q=tschapperl&dl=&dh=&

????????????

Heute bei Symantec gelesen: Splogging. Mein Gedankengärtchen könnte eine Spam- oder Virusschleuder sein. Oder noch Schlimmeres. Ein Test bei www.icerocket.com wurde empfohlen (siehe oben).

Ganz verstanden habe ich es nicht. Was treiben die Osteuropäer nur mit "tschapperl".
Der tut, was er am besten kann: sich fürchten.
Nur wovor? Vor wem? Und warum?

Montag, 8. Januar 2007

Oh Tannenbaum

Bevor er gehächselt wird: das war der Christbaum. Man beachte den roten Stern - eine Laubsägearbeit eines linken und proletarisch gesinnten Verwandten.

61_26-12-6-169

Samstag, 6. Januar 2007

Zeitabläufe

Es stimmt etwas nicht mehr.

Es ist Jänner, die Wiesen sind noch grün, einiges Unkraut steht noch im Garten herum ohne zu erfrieren. Gestern sah ich hat ein altes Marktweiblein Brunnenkresse verkaufen, die ich sonst eher mit Ostern verbinde.

Es ist wieder ein Jahr um und ich habe das Zeitgefühl verloren. Rundherum regnet es Geburtstage von Menschen, bei denen ich mir gar nicht vorstellen konnte, dass die so alt werden wie sie schon geworden sind - 35, 40, 45. Die waren doch eben noch viel jünger! Und wenn die jetzt schon so alt werden, was passiert dann mit mir? Ich fühle keinen Fortschritt oder Abstieg auf meiner Lebensbahn. Tue ich nicht, will ich auch nicht.

Dann diese Prophezeihungen, dass es 2050 ganz schön warm werden wird in unseren Gegenden: eigentlich finde ich das ja ganz erfreulich, nur genau nachgedacht bin ich zu diesem Zeitpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits tot. Mausetot. 2 Meter unter der Erde.

Das Jahr des bangen Wartens auf die Midlifecrises hat begonnen.

Sonntag, 31. Dezember 2006

Fast vorbei

Ein gutes Jahr geht zu Ende.

Einiges war nicht so toll, aber im Großen und Ganzen war es nicht so schlecht, wie vielleicht mancher Eintrag hier vermuten lies. Wahrscheinlich sogar das Drittbeste in meinem Leben - nach 1967 und 1976.
Alle Vorzeichen deuten darauf hin, dass 2007 noch besser wird - vielleicht die erfreulichste Zeit meines Daseins.

Kaum noch auszuhalten!

Donnerstag, 21. Dezember 2006

1. Rauhnacht der Saison

Heute ist die erste Rauhnacht. Da werde ich glatt mit dem Weihrauchkessel schwenkend 3 mal gegen den Uhrzeiger ums Haus laufen. Mangels Viehstall drehe ich dann noch ein paar Runden um den Baum, auf dem das Vogelhaus hängt. Man will ja die Piepmätze gesund über den Winter bringen, dass sie einem dann mit dem Gezwitscher im Frühjahr den Morgenschlaf rauben können.
In der Thomasnacht soll man angeblich verkehrt im Bett schlafen. Das bringt Glück und die Träume in der längsten Nacht gehen wahrscheinlich in Erfüllung. Blöd nur man träumt von Beinbruch, Schuldenfalle oder das Notebook gäbe den Geist auf - oder man träumt man wache nicht mehr auf.
Mehr braucht man nicht.
Irgendwas war noch mit einem Brunnen: wenn man hineinschaut oder was hineinwirft - Details habe ich vergessen - dann sieht man in die Zukunft. Ich werde mich aber hüten, denn das vergangene Jahr verlief einfach phantastisch. Da sehe ich sicher nichts Gescheites.

Vielleicht wir es besser sein einfach nur fernzusehen!

Montag, 18. Dezember 2006

365 Tage bei TWODAY.NET

Immerhin, ich hätte vor einem Jahr nicht geglaubt, dass ich solange durchhalte! Den Geburtstag feiert ein Weblog aber erst am Jahrestag des ersten Eintrages, und da haben wir noch ein paar Tage hin.

Vor einem Jahr war eine rasche und umgehende vorweihnachtliche Herbergssuche notwendig geworden.
Hierhergekommen bin ich, weil 20six vor 12 Monate seine Pforten schloss und mein erster Gedankengarten ins Nirwana zu verschwinden drohte, was er dann auch tat.
Also bin ich meinem (nicht nur) damaligen Fixstern am Bloghimmel - der wundervollen Frau Saintphalle - hierher gefolgt, ohne die Lektüre bei ihr wäre ich fast bei Blogger.de gelandet, vermute ich einmal. Nur wurde es mir dort schon beim ersten Versuch technisch etwas zu kompliziert. Bei Twoday ist es für einen Dummie wie mich irgendwie leichter gewesen.

Nachträglich gesehen habe ich eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Es ist mittlerweile ein kleines zweites Wohnzimmer für mich hier bei Twoday entstanden: Rückzugsgebiet, Plauderecke, Diskussionsforum, Photogalerie und noch Vieles mehr!

Sonntag, 17. Dezember 2006

Gaudete

http://sandhexe.twoday.net/stories/3075367/

Worte zum 3. Adventsonntag. Von Sandhexe.
Wie immer lesenswert!

Sonntag, 10. Dezember 2006

Suche nach Promillenz

Gestern in der finsteren Pampa, ein wenig nach Mitternacht: ich war allein unterwegs auf einer Landstraße. 120km/h statt der erlaubten 80. Und wurde prompt mit rotem Leuchtstab aufgehalten.
Ich suche schon nach einer Ausrede für die beschleunigte Fahrt, aber man interessierte sich nur für etwaigen Alkoholkonsum. Nicht ohne Missetäter zu erwischen - ein paar Fahrzeuge standen schon verlassen neben der Straße.
Die finster dreinschauende blonde Polizistin vom Planquadratstrupp war sich bei mir schon recht sicher einen weiteren Illuminierten ausgemacht zu haben: die Unordnung im Auto, der Geschenkskorb am Beifahrersitz, die lange Suche in allen Taschen nach dem Führerschein, der sich dann erst im Rucksack im Kofferraum fand. Und dann noch meine Ungeschicklichkeit am Vortestgerät - aber wann übt man da schon.

Irgendwie war ich ihr aber sympathisch. Sie lächelte erstmals während der Amtshandlung, als sie 0,0 in ihr Promilleprotokoll schrieb. So als würde sie sich ein klein wenig freuen.

Dienstag, 5. Dezember 2006

Vor einem Jahr ...

... sah es draußen so aus:

51_8-12-5-16-

Das Gedächnis der Menschen ist kurz.

Dienstag, 28. November 2006

Wunderlich

Mein Nachbar hat wieder einmal weder Kosten und Mühen gescheut und seine Weihnachtsbeleuchtung angeworfen.
Sechs funkelne glitzerne Fenster - wenn ich hinausschaue glaube ich fast neben einem Weihnachtsverrückten im Amiland zu leben. Neben den dreieckigen stilisierten Tannenbäumchen gibt es erstmals heuer schneefallsuggerierende Blinklichtchen hinter einer seiner Scheiben.
Toleranz wächst wirklich mit dem Alter: jedes Jahr betrachte ich das Treiben mit einem etwas weniger abfälligen inneren Lächeln.
Vielleicht werde ich auch schon ein wenig wunderlich.
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